Oben in der Viimarksvidda, in 500 Metern Höhe ist die Natur äußerst karg. Es gibt nur noch einige, kleinwüchsige Krüppelbirken. Der Schnee ist nicht gleichmäßig hoch, vielmehr durch die Winterstürme teilweise meterhoch aufgeschichtet. Streckenweise ist der Boden leergefegt, und die karge Vegetation ist zu sehen. Hier wachsen die Moose und Flechten, von denen sich die Rentiere auch im Winter ernähren. Mit ihrem Geweih und den Hufen scharren sie den Schnee zur Seite und stehen mit den Vorderbeinen so tief, daß nur noch das hochgestreckte Hinterteil erkennbar ist. Um diese Zeit ist es schwierig an die Nahrung zu kommen. Die Schichten des Schnees sind durch Tauwetterperioden und die Sonneneinstrahlung stark verharscht, was ein Vorwärtskommen der Tiere arg erschwert.
